Reutesiedlung offiziell freigegeben

icon.crdate30.03.2026
Die umfangreich modernisierte Reutesiedlung im nordöstlichen Teil von Abtsgmünd ist fertiggestellt. In der Gemeinderatssitzung am 23. März wurde die Ge-samtmaßnahme offiziell freigegeben.
Die umfangreich modernisierte Reutesiedlung im nordöstlichen Teil von Abtsgmünd ist fertiggestellt. In der Gemeinderatssitzung am 23. März wurde die Gesamtmaßnahme offiziell freigegeben. Nach einer Bauzeit von etwas mehr als einem Jahr konnten damit die Arbeiten zur grundlegenden Erneuerung der rund 75 Jahre alten Siedlung erfolgreich abgeschlossen werden.
Im Zuge der Maßnahme wurden die vier Straßen Prof.-Friedrich-von-Keller-Weg, Rosenweg, Reutestraße sowie die Waldstraße grundlegend saniert. Neben dem vollständigen Ausbau der Straßen lag ein besonderer Schwerpunkt auf der Modernisierung der unterirdischen Infrastruktur. So wurden unter anderem die Wasser- und Stromleitungen erneuert, die Straßenbeleuchtung auf Erdverkabelung umgestellt sowie die Breitbandinfrastruktur ausgebaut. Zudem wurden Teile der Abwasserkanäle mittels Inlineverfahren saniert.
Die Gesamtkosten für die reinen Baumaßnahmen belaufen sich für die Gemeinde auf rund 2,13 Millionen Euro. Davon entfallen etwa 2 Millionen Euro auf den Straßenausbau sowie rund 130.000 Euro auf die Kanalsanierung. Weitere Nebenkosten sowie Aufwendungen der Netze ODR sind darin nicht enthalten.
Bürgermeister Armin Kiemel nutzte die offizielle Freigabe, um allen Beteiligten seinen Dank auszusprechen: „Mit der Modernisierung der Reutesiedlung ist es gelungen, die Infrastruktur zukunftsfähig aufzustellen und die Wohnqualität nachhaltig zu verbessern. Mein besonderer Dank gilt allen beteiligten Firmen und Planern für die sehr gute Zusammenarbeit.“
Ein besonderer Dank ging dabei an das Ingenieurbüro Grimm sowie an die Firma Rossaro für die zuverlässige und fachgerechte Umsetzung der Baumaßnahmen.
Große Anerkennung sprach Bürgermeister Kiemel auch den Anwohnerinnen und Anwohnern aus: „Die Bauzeit war zwangsläufig mit Einschränkungen verbunden. Umso mehr danke ich den Bewohnerinnen und Bewohnern der Reutesiedlung für ihr Verständnis und ihre Geduld während der gesamten Bauphase.“
Die Reutesiedlung hat für Abtsgmünd auch eine besondere historische Bedeutung. Sie entstand in der Nachkriegszeit, als die Gemeinde rund 500 Vertriebene aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten aufnahm. Durch diesen starken Bevölkerungszuwachs wurde der Bau des Wohngebiets damals notwendig.
Mit dem Abschluss der Bauarbeiten verfügt die Reutesiedlung nun über eine moderne und leistungsfähige Infrastruktur und ist damit für die kommenden Jahrzehnte gut aufgestellt.






