Workshop für die Quartiersentwicklung in Hohenstadt

icon.crdate27.01.2026
Auf Einladung der Gemeinde Abtsgmünd fand am 21. Januar ein Treffen zur Weiterentwicklung der kommunalen Hohenstadter Einrichtungen statt. Die verantwortlichen Vertreter von Kindergarten, Schule und Vereine sowie einige Gemeinderäte und Mitarbeiter der Verwaltung trafen sich zu einem intensiven Workshop in der Grundschule, um die Bedarfe und Wünsche zu erfassen.
Auf Einladung der Gemeinde Abtsgmünd fand am 21. Januar ein Treffen zur Weiterentwicklung der kommunalen Hohenstadter Einrichtungen statt. Die verantwortlichen Vertreter von Kindergarten, Schule und Vereine sowie einige Gemeinderäte und Mitarbeiter der Verwaltung trafen sich zu einem intensiven Workshop in der Grundschule, um die Bedarfe und Wünsche zu erfassen.
Bürgermeister Kiemel skizzierte zunächst die Ausgangslage, wonach die Gemeindeverwaltung eigentlich das vorgeschriebene europaweite Ausschreibungsverfahren (VgV-Verfahren) für die Planungsleistungen für den Neubau des Kindergartens in Hohenstadt starten wollte. Bei einer Vereinsvorständebesprechung Mitte November des vergangenen Jahres hatte sich dann aber kurzfristig gezeigt, dass es bei den Hohenstadter Vereinen einen dringenden Bedarf an einer kleinen Halle gebe, da der Eiskeller für Veranstaltungen nicht mehr zur Verfügung stünde. Daraufhin hatte Bürgermeister Kiemel vorgeschlagen, dem VGV-Verfahren eine so genannte Quartiersentwicklung für Hohenstadt vorzuschalten. Hierzu wurden die Einrichtungsleitungen von Kindergarten und Schule, die Vertreter der Vereine sowie Gemeinderäte aus allen Fraktionen eingeladen. Für das Areal um den Kindergarten, Lehrerhaus, Grundschule, Vereinsheim und Sportplätze ergebe sich hieraus die historische Chance, zukunftsweisend für Hohenstadt zu planen.
Geleitet wurde die Veranstaltung von Projektleiterin Anna Trunk von dem beauftragen Büro Drees & Sommer. Frau Trunk visualisierte die vorgetragenen Bedarfe und Wünsche aller Akteure und stellte Beziehungen und Synergieeffekte zwischen den Einrichtungen her. Es stehe bereits fest, so Bürgermeister Kiemel, dass das ehemalige Lehrerhaus abgerissen und auf diesem Areal der neue Kindergarten gebaut werden soll, damit kein Geld für eine Interimslösung ausgegeben werden muss. Auch die Sanierung der Grundschule wurde gewünscht. Es zeigte sich auch, dass im Teilort mit mittlerweile über 830 Einwohnern der Wunsch nach einer kleinen Halle, wie z.B. Pommertsweiler, bestehe. Diese Halle könnte idealerweise auf dem bestehenden Trainingsplatz erstellt werden und stünde dann neben den Vereinen insbesondere auch für den Kindergarten und die Grundschule, die in unmittelbarer Nähe lägen, zur Verfügung. Hier könnten bei guter Planung z.B. Räumlichkeiten, Außenanlagen, Heizung, PV-Strom und Batteriespeicher usw. gemeinsam genutzt werden. Hier zeigte sich die enge Verzahnung zwischen den öffentlichen Einrichtungen, denn aktuell befinden sich die Umkleiden und Duschen für den Fußballverein in der Grundschule. Der Kindergarten turnt im Bewegungsraum der Grundschule und die Grundschule fährt zum Turnen mit dem Bus nach Untergröningen. Mit einer abgestimmten Quartiersplanung könnten hier langfristig erhebliche Verbesserungen für alle erreicht werden.
Bürgermeister Kiemel bedankte sich abschließend bei allen Beteiligten für die konstruktiven Beiträge. Für den Neubau des Kindergartens, einer kleinen Halle und der Sanierung der Grundschule müssten aber mehrere Millionen investiert werden. Dies sei eine stolze Summe, die neben den vielen weiteren wichtigen Projekten in der Gesamtgemeinde in Abschnitten gebaut und finanziert werden müssten. Frau Trunk vom Büro Drees & Sommer wird nun mit einem Bedarfsdeckungskonzept starten und bis Frühjahr eine Machbarkeitsstudie vorlegen.






