Baufortschritte in der Reutesiedlung
Die umfassende Sanierung der Reutesiedlung im Nordosten von Abtsgmünd schreitet weiter planmäßig voran. Nach Abschluss der Kanalarbeiten und der Leitungsverlegungen für Strom, Wasser und Breitband wurde in mehreren Straßen bereits die Asphalttragschicht eingebaut.
Die Firma Rossaro aus Aalen, die mit dem Vollausbau der Straßen beauftragt ist, hat in der Waldstraße, dem Prof.-Friedrich-von-Keller-Weg sowie im Rosenweg die Asphalttragschicht fertiggestellt. Weitestgehend wurden die Nebenflächen aufgefüllt, im Anschluss begannen zum Teil die Pflasterarbeiten zur Angleichung von Zufahrten, Treppen und Gehwegen. Die entsprechenden Abstimmungen mit den Anwohnerinnen und Anwohnern wurden bereits durchgeführt.
Während der Betriebsferien der Firma Rossaro bis Mitte September ruhen die Bauarbeiten. Ab Kalenderwoche 38 wird die Reutestraße für den Einbau der Randeinfassungen vorbereitet. Nach Herstellung des Planums erfolgt dort ebenfalls der Einbau der Asphalttragschicht. Der Einbau der Asphaltdeckschichten in allen Straßen erfolgt erst nach vollständigem Abschluss der Pflasterarbeiten und Angleichungen.
Die Kalibrierung und Druckprüfung der neu verlegten sowie bestehenden Leitungen ist bereits abgeschlossen – lediglich ein Hausanschluss steht aufgrund fehlender Zugänglichkeit noch aus.
Die Kosten der Bauarbeiten zur Sanierung der Reutesiedlung belaufen sich auf rund 2,0 Millionen Euro. Hinzu kommen die Kosten der Arbeiten für die Kanalsanierung, die unter anderem die Sanierung von Mischwasser-, Regenwasser- und Schmutzwasserhaltungen sowie von Stutzen und Anschlüssen umfasst. Diese Kosten belaufen sich zusätzlich auf rund 130.000 Euro.
„Die Sanierung der Reutesiedlung liegt weiterhin im Zeit- und Kostenplan“, betont Bürgermeister Armin Kiemel. „Mit dem Vollausbau erhalten die Straßen nicht nur eine neue Oberfläche, sondern die gesamte Siedlung eine zukunftsfähige Infrastruktur mit Glasfaser, neuer Straßenbeleuchtung und Erdverkabelung.“
Die Gemeinde bittet alle Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis für die weiterhin bestehenden Einschränkungen im Baustellenbereich. Durch provisorisch angelegte Parkplätze entlang der L 1075 konnte die Parksituation bereits spürbar entschärft werden.
Mit Abschluss der Arbeiten bis Ende November 2025 wird die Reutesiedlung nach über 75 Jahren umfassend modernisiert und fit für die Zukunft gemacht.








