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Abtsgmünder "HefteMännle" erstrahlt in neuem Glanz

Hauptamtsleiterin Jana Hirth und Hans Huber von den
Hauptamtsleiterin Jana Hirth und Hans Huber von den "Sculturies" sind froh, dass das "HefteMännle" wieder an seinem Platz an der Lein steht.

Die Eichenholzskulptur „HefteMännle“, die im Uferweg an der Lein in der Nähe der Zehntscheuer zuhause ist, war über die Jahre durch Wind und Wetter stark beschädigt worden. Dank der „Sculturies“, einer Gruppe, die sich die Instandhaltung der Skulpturenwege zwischen Neuler und Niederalfingen zur Aufgabe gemacht hat, erstrahlt das Abtsgmünder Wahrzeichen nun wieder in neuem Glanz.
Hans Huber aus Hofen hatte die Figur seit Oktober in seiner Werkstatt überholt. Das Abtsgmünder „HefteMännle“ wurde einmal komplett angeraut und neu gestrichen, um die Risse im Holz annähernd zu schließen, damit kein Wasser mehr eindringen kann. Zudem bekam die Skulptur einen neuen Kopf verpasst, denn der Alte war durch Pilzfraß und Feuchtigkeit irreparabel zerstört worden und es fehlten die Nase und ein Ohr. Auch ein neuer Sockel wurde angebracht. Kurz vor Weihnachten wurde das grunderneuerte „HefteMännle“ wieder an seinen angestammten Platz an der Lein zurück gebracht und wacht seitdem wieder in neuem Glanz über die Passanten.
Der Name „HefteMännle“ ist übrigens abgeleitet von dem alten Abtsgmünder Rittergeschlecht „von der Hefte“. Die Figur ist ein buckliges Männchen mit Bockfüßen und Jägerkleidung, das in den Wäldern um Abtsgmünd daheim gewesen sein soll. Viel Schabernack wird dem „HefeMännle“ zugeschrieben, außerdem soll es recht abschreckend auf Groß und Klein gewirkt haben. Man sagt aber auch, dass der grüne Geselle auch für Recht und Ordnung gesorgt habe.

Hans Huber hat das Abtsgmünder Wahrzeichen generalsaniert und ihm unter anderem einen neuen Kopf und Anstrich verpasst.
Hans Huber hat das Abtsgmünder Wahrzeichen generalsaniert und ihm unter anderem einen neuen Kopf und Anstrich verpasst.