Kunstverein KISS - Kunst im Schloss

Vernissage „aufgeSCHLOSSen 2019“: Viel Lob für eine junge Ausstellung

Zuallererst: Sie sollten sich Zeit nehmen. Und natürlich hingehen. Denn, wer zu „aufgeSCHLOSSen“ 2019 auf das Untergröninger Schloss kommt, sollte viel Zeit mitbringen. Zeit, um die Vielfalt der Stile und Techniken auf sich wirken zu lassen. Einzeln sowie im Zusammenspiel der Ein- und Ausblicke, Einsichten, Aussichten und Draufsichten, die von Kuratorin Heidi Hahn zu einem einzigartigen „Gesamtkunstwerk“ verwoben wurden.

Als „klaren Impuls zur Förderung junger Künstler in Baden-Württemberg“ bezeichnete KISS-Vorsitzender Martin König in seiner Begrüßung und übergab mit den Worten „Diese Ausstellung ist wieder richtig gut geworden“ an die zweite Vorsitzende Kuratorin der Ausstellung, Heidi Hahn. Diese begann mit einem durchaus kritischen Exkurs in die Irrungen und Wirrungen des immer schneller sich drehenden Karussells des Kunstmarktes und hinterfragte die Stellung des Künstlers inmitten der modernen Welt der digitalen Selbstdarstellung.

Trotz düsterer Aussicht auf gute Chancen, so ihr Resumee, bleiben immer mehr Künstler beharrlich am Ball. Vielleicht, weil man unserem digitalen, scheinbaren "Alles-ist-Möglich-Zeitalter" geistige Freiheit und Kreativität nötiger denn je gegenüberstellen müsse. Und genau deshalb hat sie dieses Mal wirklich alles aufgeSCHLOSSen, um der Kunst Raum zu bieten: Die Arbeiten der Künstler ziehen sich vom Erd- bis ins Dachgeschoss und bis in kleine Abstellkammern. Wobei nicht nur bunte Bänder Verbindungen schaffen, frei geben, einfangen: Raffiniert, dynamisch, frisch, betont weg von der Wand und rein in den Raum präsentieren sich die Positionen der teilnehmenden jungen Künstlerinnen und Künstler. Die meisten von ihnen haben auf dem hart umkämpften, immer schneller werdenden Kunstmarkt bereits weitgehend ihre Nischen gefunden. Viele von ihnen waren Meisterschüler, Stipendiaten, Preisträger. Und alle haben Bezug zu Baden-Württemberg.

Nina Joanna Bergold aus Ludwigsburg begeistert durch ihre überdimensionalen „Scherenschnitte“, die sie im Schloss in einem bislang einmaligen Labyrinth raumgreifend inszeniert. Ebenso wie Janusz Czech aus Pforzheim, der für seine spektakulären, multimedialen, zeitrikitischen Installationen mehrfach ausgezeichnet wurde. Katharina Dörr aus Ehningen lässt es ruhiger, philosophischer angehen. Bereits am Eingang erwarten ihre "Herdchen" kleiner Steinzeit-Pferdchen den Besucher. Jov T. Keisar (Ehningen) stellte bereits Monate vor der Ausstellung die entscheidende Frage: „Wo bitte geht`s nach Untergröningen?“, als er versuchte, das Schloss zu Fuß zu erreichen. Seine Erfahrungen dabei gab er im Rahmen der Vernissage in einer kurzweiligen Performance mit dem Titel "UNd dann gehts..." wieder. Karin Kopka-Musch, Heidelberg und Annie Krüger, Stuttgart, beziehen ihre Werke und den Raum in ein „Gesamtkunstwerk“ ein. Im Mittelpunkt der Arbeit von Patrizia Kränzlein (Bietigheim-Bissingen) steht das Dreieck; Stefan Schiek, der in Weimar arbeitet, zeigt hier ausschließlich fein linierte Positionen, die dabei eine impulsive Dreidimensionalität entwickeln. Noch eine Dimension weiter geht Grit Reiss, Mainz/Mannheim, die ihre Rauminstallation durch „Cyber-Informationen via Smartphone zu einem mehrdimensionalen, multivisuellen Werk ergänzt. Leon Löhe (Michelfeld-Schwäbisch Hall) beeindruckt durch freche, spontane Dynamik, unter anderem in einem Portrait des Künstlers Jonathan Meese. Letzterer beteiligt sich seinerseits am Gemeinschaftswerk von Johanna Mangold (Ulm) und Jan-Hendrik Pelz (Schorndorf): Einem Zaubertrank, der dem Künstler eine großartige Karriere als „Star von morgen“ garantieren soll. Bunt wird es bei Melanie Nyhuis aus Waiblingen, Bettina Pradella, Stuttgart sowie bei Katja Schwinn, Oberzent: Katja Schwinns Installationen interpretieren Gemälde berühmter Künstler wie Klee oder Matisse. Ihr quietschbunter "Papagei und die Meerjungfrau" füllt beträchtliche Teile eines Flurs im zweiten Stock und wurde spontan zum beliebtesten Selfie-Ort des Abends. Melanie Nyhuis` Mix aus Figuration und Ornamentik erinnert an Gustav Klimt; Bettina Pradellas Arbeiten verwickeln, verwirren, fesseln, Nina Laaf aus Karlsruhe dagegen “entrollt“ und „entwickelt“ eine gewaltige Edelstahl-Arbeit. Auch Diana Charlotte Wild (Ellwangen/Buenos Aires) setzt sich mit in ihrer Serie "Homes" mit Räumen auseinander. Und - ebenfalls wie auf der Suche nach Heimat - tanzen ihre "Spines" Schneeflocken gleich im Raum. Wenn man sich nur lange genug Zeit nimmt, hinzusehen, hinzugehen ins Schloss, in eine Ausstellung, ohne die die Kunstzene im Ostalbkreis deutlich ärmer wäre.

„aufgeSCHLOSSen“ – die Ausstellung vom 28.09. – 03.11.2019

Öffnungszeiten:

Samstag 14.00 – 17.00 Uhr

Sonntag 11.00 – 17.00 Uhr

Feiertag: Do. 03.10. & Fr. 01.11. : 11.00 – 17.00 Uhr

Kuratorenführungen am So. 06.10. um 15.00 Uhr und am Sa. 19.10. um 16.00 Uhr Eintritt: 5 Euro (Führungen 8 Euro) p. P. Informationen und Anmeldung zu Führungen unter info@kiss-untergroeningen.de oder unter 07366 82-18.

Mit der Verlängerung der erfolgreichen Ausstellung „IDENTITY – Kunst sucht Heimat“ bis zum 27.1.2019 startet der Kunstverein KISS – Kunst im Schloss Untergröningen e.V. in das Jahr 2019. Der inzwischen 19. Kunst- und Kultursommer beginnt am 10. Mai. Unter dem Titel "Die Entdeckung des Sichtbaren – so universell wie ein Schweizer Taschenmesser" befasst sich Kurator Christian Gögger mit verschiedenen Positionen der Fotografie. Zudem laden wieder zahlreiche Zusatzveranstaltungen, wie die „Spanische Nacht", „Wurstkunst“ oder der „Sundowner mit Aussicht", die Besucher zu einem außergewöhnlichen Erlebnis ins Schloss Untergröningen ein. Die Reihe „aufgeSCHLOSSen“ bietet jungen Künstlern aus Baden-Württemberg im Herbst eine Plattform und ab Ende November zeigen die KISS-Mitglieder bei der Ausstellung MISTA ihre Werke.

Weitere Infos zum Kunstverein KISS im Schloss Untergröningen finden Sie im Internet unter www.kiss-untergroeningen.de.

Kontakt per Mail oder 07366 82-18.

Kunst und Kultur auf dem Schloss - Programm 2019

Verlängert bis 27.1.2019: Ausstellung: IDENTITY – Kunst sucht Heimat

Die Ausstellung trifft. Macht betroffen. Klärt auf. Und das auf bislang einmalige Weise. Was auch die Besucher honorieren: Sie strömen von weit her ins Schloss Untergröningen, wo der Kunstverein KISS die Frage stellt: Wie ist das eigentlich mit der Flucht? Was geht der Flucht voran und vor allem:  Was kommt danach? IDENTITY, die Ausstellung  mit Werken von Künstlern, die in Deutschland eine neue Heimat gefunden haben, macht sich gemeinsam mit Kuratorin Heidi Hahn auf die Suche. Aufgrund der großen Nachfrage wurde die Ausstellung verlängert bis 27.1.2019.

Finissage: 27.1.2019 ab 15 Uhr mit Vivian Timothy.

Geöffnet jeweils samstags 13 – 17 Uhr und sonntags sowie am 1.1.2019 von 11 – 17 Uhr.

Eintritt: 3 Euro.

Weitere Termine für Gruppen & Schulklassen nach Vereinbarung per Mail oder oder 07366 82-18.

19.1.2019: Konzert Aeheam Ahmad - der Pianist aus den Trümmern

Ahmad wurde 1988 in Yarmouk, einem Vorort von Damaskus, geboren. Ab Sommer 2013 war sein Heimatort vollständig abgeriegelt. Doch damit wollte er sich nicht abfinden: Mitten in den Trümmern spielte er Klavier, um so gegen den Hunger zu protestieren und um den Menschen Hoffnung zu geben. Er spielte, bis im April 2015 der IS das Viertel unter seine Kontrolle brachte und Aehams Klavier vor seinen Augen verbrannte. Ihm blieb nur noch die Flucht und 2015 kam er schließlich nach Deutschland, wo er seitdem die Zuschauer mit der Intensität seiner Lieder und der Virtuosität seines Spiels beeindruckt.

Eintritt: 14 Euro im VVK bei: Bäckerei Mehrer, Untergröningen, Gemeindekasse, Rathaus Abtsgmünd, MUSIKA, Aalen.

Anmeldung und Info per Mail oder 07366 82-18.

Start: 20 Uhr.

23.1.2019: Podiumsdiskussion: Die Lage in den Lagern

Es könnte ein wenig ungemütlich werden, wenn am 23. Januar im Schloss Untergröningen über das Thema „Flüchtlingslager" diskutiert wird. Bequemes Zurücklehnen wie vor dem heimischen Fernseher wird es nicht geben, denn die Zuschauer sitzen im Boot. Alle in einem: elf Meter lang, drei Meter breit. Dereinst brachte es 150 Flüchtlinge von Libyen nach Malta. Auf Flucht folgt Flüchtlingslager und jene, die mit der Kuratorin der aktuellen Ausstellung „IDENTITY – Kunst sucht Heimat", Heidi Hahn, auf dem Podium sitzen, haben die Zustände in den großen Auffanglagern weltweit erlebt: Mohamad und Salah Darkushi, Vater und Sohn, geflüchtet aus Syrien und heute wohnhaft in Untergröningen, Werner Gnieser, der erste Vorsitzende von KALI:MERA e.V., und SchwäPo-Chefredakteur Damian Imöhl. Ein Abend, an dem sich alles um Flüchtlingslager dreht, erzählt von jenen, die dort waren - das ist die ideale Ergänzung zu „IDENTITY- Kunst sucht Heimat", der Ausstellung rund um die Flucht, die anschaulich macht, was Menschen auf sich nehmen, um dem Unerträglichen zu entfliehen.

SchwäPo-Chefredakteur Damian Imöhl war schon mehrmals in den Flüchtlingslagern unterwegs. Er ist einer, der sich einsetzt für Flüchtlinge und ihr Recht, seit Studienzeiten bereits, weil genau das auch einmal sein Thema war: Internationales Flüchtlingsrecht.

Ebenso wie Werner Gnieser, der 2015 Urlaub auf der griechischen Insel Lesbos machte. Genau in jenem Jahr, als rund 450.000 Flüchtlinge aus der acht Seemeilen nahen Türkei auf der kleinen Insel anlandeten. Die Zustände vor Ort veranlasste ihn, umgehend Hilfe zu leisten. Er gründete KALI:MERA e.V. (Katastrophe auf Lesbos lindern, Hilfe für Menschen am Rand) und seitdem leistet sein Verein konkrete Hilfe vor Ort und im Lager Moria, wo noch immer mehr als 7.000 Menschen leben, obwohl es nur für 2.000 ausgelegt ist. 

Über die Türkei und übers Mittelmeer verlief auch die Flucht der syrischen Familie Darkushi: Vater, Mutter und Kinder machten sich auf den Weg,  zu Land, zu Wasser, bei Nacht, zu Fuß und letztendlich mit dem Boot. Wie ihre Flucht begann und wie sie verlief, von Syrien bis nach Untergröningen, wie sie ihre Zeit im Aufnahmelager erlebten, darüber berichten Salah und Mohamad Darkushi.

Die Diskussionsrunde am Mittwoch, den 23. Januar ab 19.30 Uhr im Schloss Untergröningen zum Thema „Flüchtlingslager" fügt sich als ein weiterer Mosaikstein in die Ausstellung „IDENTITY“.  Der Eintritt ist frei.

9.2. - 14.4.2019: Temporäres Museum: Ausstellung KUNSTSTOFF-TÜTEN

Gezeigt werden im temporären Museum die so selbstverständlichen Begleiter des Alltags: Rund 120 Plastiktüten, nach Themen gegliedert und mit einer Publikation kulturhistorisch aufbereitet. Produziert wurden sie  von der Firma Rommelag (Thermo-Pack und Holopack) über einen Zeitraum von mehr als 30 Jahren. Daher dürfte die eine oder andere Tüte bei so manchem Besucher Erinnerungen wecken.

Geöffnet jeweils samstags und sonntags von 13 - 17 Uhr.

Eintritt 3 Euro.

11.5. - 21.7.2019: 19. Kunst- und Kultursommer Ausstellung: Die Entdeckung des Sichtbaren - Fotografie so universell wie ein Schweizer Taschenmesser

Mit seinen Ausstellungen und der Förderung vor allem junger Künstler hat sich der Untergröninger Kunstverein KISS weit über die Grenzen des süddeutschen Raumes hinaus einen Namen gemacht. Im Rahmen seines 19. Kunst- und Kultursommers präsentiert KISS – Kunst im Schloss Untergröningen e.V. vom 11. Mai bis zum 21. Juli die Ausstellung: Die Entdeckung des Sichtbaren – Fotografie so universell wie ein Schweizer Taschenmesser. Die von Christian Gögger kuratierte Ausstellung versammelt Fotografien aus allen Bereichen: Porträt, Landschaft, Werbung, Street-Phototaphie, Reportage, Fotogramm, Sachaufnahme, Zeitdokument, Serie, analytische und subjektive Fotografie, aktuelle wie historische Aufnahmen etc.. Auf über 1.000 Quadratmetern tauchen die Besucher im historischen Ambiente von Schloss Untergröningen ein die unterschiedlichen Positionen und Ansätze der insgesamt zwanzig KünstlerInnen.

Die Vernissage findet am Freitag, den 10. Mai um 19 Uhr statt. Die Ausstellung wird von zahlreichen Veranstaltungen begleitet, wie etwa der Spanischen Nacht am 1. Juni oder dem Sundowner mit Aussicht am 5. Juli. Informationen und weitere Termine unter: www.kiss-untergroeningen.de.

Aktuelle Ausstellungs- und Sammelpraxis im Kontext der Fotografie ist heute bereit, in ungewöhnlich vielen fotografischen Erzeugnissen eine künstlerische Dimension zu entdecken. Das hat zur Folge, dass der Fotografie – aus welcher Intention sie auch immer produziert wurde – eine erhöhte Aufmerksamkeit durch den Kunstbetrieb zu Teil wird. Die Fotografie hat sich in sehr kurzer Zeit – seit den frühen 1990er Jahren – zu einem gleichwertigen, wenn nicht gar dominierenden, künstlerischen Medium entwickelt. Diese dynamische Emanzipation aus der spezifischen in eine universellere, höhere Aufmerksamkeit hat einen Hunger nach Bildern ausgelöst, der alle möglichen Formen des Fotografischen ins Auge fasst.

Fotografie als Abbild, Vorbild, Nachbild, als Dokument, als Handlung, Fotografie aus und für Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und schließlich als Selbstreflexion – alles im Spektrum zwischen Image und Imagination durch den Apparat Fixierte liefert nun gehörigen Stoff für den ästhetischen Diskurs. Dass das Drehbuch eines Fotoshootings (Romy Schneider mit dem Fotografen Robert Lebeck) als erfolgreiche Kinoerzählung größten Beifall erfährt, ist ein weiterer aktueller Beleg für die neue Qualität der Rezeption von Fotografie.

Von entscheidender Bedeutung für die ästhetische Wahrnehmung ist die adäquate Zurichtung der Bilder. Fotografie erfährt eine Aufwertung durch kunstwerkhafte Präsentation, ortsspezifisch museale Magie und andere Kennzeichnungen des Zeigens und des Versammelns von Kunst. Sie funktioniert auf keinen Fall im Kalender, auch nicht im Magazin oder als Diashow auf dem Bildschirm. Schon die anspruchsvollen Jahreskompendien der Verbände oder die aufwändigen Anthologien preisgekrönter Fotomeisterschaften sind angeweht von der Langeweile des Einmaligen, weggepackt und verstaut im Coffee-Table-Book. Die Fotografie entfaltet sich nur im und vor dem Diskurs, den der zeitgenössische Kunstbetrieb bereithält. Wir Betrachter sind für dieses künstlerische Mehr – gerahmt, aufgezogen auf Aludibond oder hinter Diasec, in der Vitrine, im halbdunklen Raum – und das Versprechen für eine verbindliche Metaerzählung auf Empfang geschaltet. Nicht nur die Fotografie und ihr Kontext haben sich verändert, sondern auch unsere Bereitschaft sie eindeutig als Kunst zu erkennen.

Die Ausstellung „Die Entdeckung des Sichtbaren“ versammelt Fotografien aus allen Bereichen, um das oben Beschriebene zu belegen: Porträt, Landschaft, Werbung, Street-Photographie, Reportage, Fotogramm, Sachaufnahme, Zeitdokument, Serie, analytische und subjektive Fotografie, aktuelle wie historische Aufnahmen und vieles mehr.

Kurator: Christian Gögger, Esslingen.

Vernissage: Fr., 10.5.2019; 19.00 Uhr.

Kuratorenführungen: So., 19. Mai; So. 23. Juni; So., 7. Juli jeweils 15 Uhr.

Geöffnet jeweils samstags 13 – 18 und sonntags  sowie am 30.5. (Christi Himmelfahrt), 10.6 (Pfingstmontag) und 20.6 (Fronleichnam) 11 – 18 Uhr.

Eintritt: 5 Euro.

Anmeldung für Gruppen und zu Führungen auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten (8 € p.P.) per Mail oder 07366 8218.

24.5.2019: Männer-Sache: Männerabend Wurstkunst

Was hat Wurst mit Kunst zu tun? Mehr als man glauben mag. Schließlich ist eine Wurst die Kunst, viel Geschmack auf wenig Raum zu verdichten. Deshalb: Wenn’s um die (gute) Wurst geht, sollte man keinen Spaß verstehen. Aber viel Spaß haben und Genuss. Noch besser: beides zusammen. Beim Männerabend Wurstkunst wird Mann in das Geheimnis der Thüringer Bratwurst-Herstellung eingeweiht und brutzelt seine Wurst anschließend auf dem heißen Grill. Was richtig durstig macht... und richtig lecker riecht. Also, nicht zögern: mitmachen! Jeder Teilnehmer bekommt zudem seine selbst gemachten Würste mit nach Hause.

TN-Gebühr: 29 Euro zzgl. Getränke.

Anmeldung per Mail oder 07366 8218. Kartenvorverkauf: Kasse im Rathaus und Bäckerei Mehrer, Abtsgmünd-Untergröningen.

Bitte mitbringen: Schürze, Handtücher, Behälter mit Deckel.

Start: 19 Uhr.

1.6.2019: Spanische Nacht

Im Mittelpunkt des Abends steht ein typisch spanisches Vier-Gänge-Menü mit Tapas, Zarzuela und Paella: frisch, live und vor Ort in einer riesigen Pfanne im Schlosshof zubereitet. Als Nachtisch wird die unnachahmliche Crema Catalán serviert. Zum kulinarischen Hochgenuss gesellen sich Spaniens Gitarrenklänge. Sie runden den Abend im wunderschönen Ambiente des Schlosshofes und unter dem nächtlichen Sternenhimmel einer Fast-Neumond-Nacht ideal ab – ein Cross-Over-Ereignis der kulinarisch-musikalischen Art inmitten der laufenden Ausstellung „Die Entdeckung des Sichtbaren – Fotografie so universell wie ein Schweizer Taschenmesser“, die ebenfalls besichtigt werden kann, und ein Garant für einen gelungenen Abend und gute Gespräche.

Los geht`s ab 20 Uhr, Sonnenuntergang ist um 21.16 Uhr.

Bei sehr schlechter Witterung findet die Veranstaltung im Säulensaal des Schlosses statt.

Preis für 4-Gänge Menü: 33 Euro pro Person, zzgl. Getränke, inkl. Ausstellung. Keine Abendkasse.

Anmeldung und Info per Mail oder 07366 8218. Kartenvorverkauf: Kasse im Rathaus und Bäckerei Mehrer, Abtsgmünd-Untergröningen.

5.7.2019: Sundowner mit Aussicht

Die Kult-Tour durch die die "Kunst und Kultursommer"-Ausstellung  mit anschließender Cocktailprobe, satirischen Gedichten und handgemachter Musik.

TN-Gebühr: 15 Euro.

Anmeldung und Info per Mail oder 07366 8218. Kartenvorverkauf: Kasse im Rathaus und Bäckerei Mehrer, Abtsgmünd-Untergröningen.

Start: 19:30 Uhr.

28.9. - 3.11.2019: Ausstellung aufgeSCHLOSSen

Unter dem Motto aufgeSCHLOSSen öffnet der Kunstverein KISS einmal pro Jahr seine Ausstellungsräume im Schloss Untergröningen, um die Arbeiten junger Künstler aus Baden-Württemberg zu zeigen. Mit dem Konzept setzt KISS klare Impulse zur Unterstützung und Förderung von Kunst und Künstlern.

 

Vom 28.9. – 3.11.2019 geht "aufgeSCHLOSSen" in die nächste Runde! Deshalb: Junge Künstler - jetzt bewerben!

Für die kommende aufgeSCHLOSSen-Ausstellung können sich alle Künstler/innen bewerben, die professionell tätig sind und/oder über ein/e abgeschlossene/s Studium/Ausbildung verfügen, die in Baden-Württemberg wohnen und das 45. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Schwerpunkt 2019: Skulpturen und Installationen. Bitte Lebenslauf, Ausstellungsliste, Fotos von mindestens fünf Werken inklusive Werksbeschreibung einreichen. Anlieferung und Aufbau: 15. bis 18. September. Es wird erwartet, dass jeder der teilnehmenden Künstler mindestens an einem Ausstellungstag persönlich anwesend ist.

Bewerbungen bis 1. Mai 2019 per Post oder E-Mail an: 
Kunstverein KISS - Schloss - 73453 Abtsgmünd-Untergröningen 
info@kiss-untergroeningen.de

Vernissage am Fr., 27.9.2019, 19 Uhr

Geöffnet jeweils samstags von 13 - 17 Uhr und sonntags sowie am 3.10. und 1.11. von 11 - 17 Uhr.

Anmeldung für Gruppen und zu Führungen auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten (8 € p.P.) per Mail oder 07366 8218.

Eintritt: 3 Euro.

19.10.2019: Oben ohne im Schloss - Das Talent-Event

Wieder bietet KISS jungen Künstlern aller Genres eine außergewöhnliche Plattform: Oben auf dem Schloss und ohne viel Technik haben junge und jung gebliebene Talente die Chance, sich inmitten von Kunst zu präsentieren. Dabei wechseln die Darsteller ebenso wie die Genres und wie die Räume, in denen diese "Talent-Events" stattfinden. Egal, ob Musik, Tanz, Gesang, Theater, Poetik, und und und...erlaubt ist alles. Einzige Bedingung: ohne viel Technik. Derweil wandern die Besucher durch das Schloss, durch die Ausstellung aufgeSCHLOSSen und von Darbietung zu Darbietung, von Stil zu Stil, von Charakter zu Charakter - vom Keller bis in den zweiten Stock hinauf verteilen sich die Künstler, Sänger, Musiker, Bands, Darsteller, Dichter, Schriftsteller und und und.

Eintritt 5 Euro.

Wer als Künstler bei „Oben ohne“ mitmachen möchte, ist herzlich willkommen. Interessenten melden sich bitte bei der KISS-Geschäftsstelle.

Anmeldung und Info per Mail oder 07366 8218.

Start 20 Uhr.

23.11. - 15.12.2019: Ausstellung MISTA – KISS-Mitglieder stellen aus

Künstlerinnen und Künstler aus den Reihen des Kunstvereins KISS präsentieren bei der Mitgliederausstellung MISTA ihre Werke im Schloss Untergröningen. Wie bei der gleichnamigen Pizza gilt: je bunter die Mischung, desto schmackhafter das Ergebnis. Trotzdem ist MISTA keine italienische Leckerei, sondern die Abkürzung für „Mitglieder stellen aus“.

Vernissage:  22.11.2019, 19 Uhr.

Geöffnet jeweils samstags von 13 - 17 Uhr und sonntags von 11 - 17 Uhr.

Anmeldung für Gruppen und zu Führungen auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten per Mail oder 07366 8218.