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KV LaubachKulturverein Schloss LaubachEin weiteres Kulturstandbein in der Gemeinde bildet der Kulturverein Schloss Laubach mit seinem alljährlich stattfindenden, hochkarätigen Sommer-Freilichttheater. Rückblick![]() Bis ins Jahr 1983 reichen die Wurzeln des regen Kulturvereins zurück. Damals kauften sechs Idealisten das stark renovierungsbedürftige Schloss Laubach. Man war beseelt von dem Gedanken, das Schloss und seinen atmosphärischen Park mit Geist und Leben zu füllen. Unter dieser Intention wurde das Schloss nicht nur Wohnraum für die Eigentümergemeinschaft, sondern auch "Keimzelle" für kulturelles Treiben. Am 1. Januar 1985 wurde u.a. durch die damaligen Schlosseigentümer der "Kulturverein Schloss Laubach e.V." ins Leben gerufen. Neben Konzerten und Lesungen im Schloss wurde durch den Verein auch eifrige Historienforschung und schließlich die Aufarbeitung der Geschichte von Ort und Schloss Laubach betrieben. Anlässlich der 400-Jahr-Feier gab der Verein das Buch "400 Jahre Ort und Schloss Laubach - 400 Jahre Kulturgeschichte" heraus und veranstaltete gleichzeitig ein großes Fest im Schloss: am 17. Juli 1999 wurden in 400 Minuten mal "eben" 400 Jahre Kulturgeschichte szenisch dargestellt, musikalisch ausgemalt, tänzerisch dargestellt oder schlicht und ergreifend gefeiert. Bis heute zählt die 400-Jahr-Feier zu den Meilensteinen des Vereins und war ein Highlight an Besucherresonanz aber auch an organisatorischem Aufwand. Die romantische Kulissen und der Park von Schloss Laubach bildeten die ideale Kulisse für die jährlich stattfindenden Freilichttheater und waren nicht unschuldig daran, dass sich eine stetig wachsende Leidenschaft für das Theaterspiel herauskristallisiert hat. Ende 2006 beschloss der Verein nach Hohenstadt umzusiedeln. Allen Befürchtungen zum Trotz tat der Umzug dem Erfolg des Sommertheaters jedoch keinen Abbruch - ganz im Gegenteil: Das Stück "Yvonne, die Burgunderprinzessin", welches im Sommer 2007 vor der neuen Kulisse in Hohenstadt, sprich im barocken Heckengarten und vor dem historischen Eiskeller, gespielt wurde, war ein voller Erfolg. Tendenz zur Satire![]() Betrachtet man die Stückauswahl der letzten Jahre wird eines deutlich: der KV Schloss Laubach hat eine deutliche Tendenz in Richtung Satire und gesellschaftskritischer Komödie. Die Geldgier eines "Volpone" (2005) oder die bissige Literaturkritik des Stücks "Scherz, Ironie, Satire und tiefere Bedeutung" (2004), haben sicherlich auch noch in der heutigen Zeit (oder gerade in dieser) ihre Berechtigung. Demgegenüber stehen die aktuellen Themen die z.B. in dem Stück des Jahres 2002, "Die Schlacht um Wien" von Peter Turini, aufgegriffen wurden. Die Programmvorschläge kommen stets von Vereinsmitgliedern und werden von diesen in ehrenamtlicher Tätigkeit umgesetzt, hierin unterstützt und geleitet von wechselnden Regisseuren. Der dabei geleistete Aufwand, insbesondere der zeitliche, ist enorm. Allein beim Sommertheater finden zehn Aufführungen an aufeinander folgenden Wochenenden statt, die Proben beginnen bereits im Winter, die Organisation läuft ebenfalls über Monate. Im Jahr 2008 stand das Stück "Bunbury" von Oscar Wilde auf dem Programm. Stützen der Kultur![]() Große Stützen des Vereins sind die rund 80 Mitglieder, von denen sich jährlich ca. 25 an der aktiven Umsetzung der kulturellen Projekte beteiligen. Neben dem großen Sommer-Freilicht-Theater gehören hierzu auch kleinere Theaterprojekte, Lesungen und diverse andere Kleinkunst- und Musikveranstaltungen. Die Finanzierung erfolgt hier jeweils über die Eintrittsgelder, Spenden und Sponsoren. Weitere Infos zum Kulturverein Schloss Laubach finden Sie im Internet unter www.kulturverein-schloss-laubach.de. Vorstand
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