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JakobuswegZiel Santiago de Compostela![]() Seit gut tausend Jahren sind Jakobspilger unterwegs auf vielen Wegen, deren Ziel immer Santiago de Compostela in Nordspanien ist. Einer dieser Wege beginnt an der deutsch-tschechischen Grenze und führt über Nürnberg nach Rothenburg ob der Tauber. Von dort führt der Fränkisch-Schwäbische Jakobsweg, auch durch unsere Gemeinde, nach Ulm. Von Hohenberg kommend geht der Weg über Hütten - Gaishardt zur Papiermühle. Neue kürzere VarianteVon dort gibt es ab jetzt eine neue kürzere Wegvariante, die durch landschaftlich schöne Gegenden führt. Sie zweigt vor der Papiermühle nach links ab und ist mit dem gelben Zeichen der Jakobuskapelle Wöllstein bezeichnet. Sie verläuft zunächst im Rot-Tal, überquert bei der Burgardsmühle die Straße, geht dann über die steinerne Brücke und hinauf nach Pommertsweiler. (Kirche St. Maria, Gasthof Albblick, Einkaufsmöglichkeiten). Der Weg verläuft auf der Straße durch Pommertsweiler. Am Ortsende, geht er rechts ab Richtung Vorderbüchelberg. In der Steigung rechts ab bis zum Waldrand, dann links bis zum Büchelberger Grat. Dort links. Herrliche Aussicht: links zurück bis Hohenberg, rechts nach Hohenstadt und zu den Kaiserbergen, nach vorne zur Kapfenburg. Vor dem Ortsende rechts ab auf dem "Alten Schulweg", der wieder neu in Stand gesetzt wurde, hinab nach Wöllstein. Am Waldrand herrlicher Blick auf Hohenstadt und die Jakobuskapelle. Bergab bis zur Bundesstraße diese überschreiten und nach rechts in den Kapellenweg. Bisherige RouteSelbstverständlich kann auch der bisher bezeichnete Pilgerweg weiterhin benutzt werden, der von der Papiermühle über die Hammerschmiede nach Straßdorf und weiter über Reichertshofen nach Wöllstein führt. Am Kapellenweg rechts geht's hinauf zur Jakobuskapelle. Diese alte Kapelle ist ein Rest der früheren Burg Wöllstein. Stempel und InformationenFamilie Thamm, die im Eremitenhaus bei der Kapelle wohnt, und Familie Sorg in der Alten Abtsgmünder Straße 4, öffnen den Pilgern gerne die Kapelle. Auch erhalten Sie hier Stempel für das Pilgerbuch. Sie erhalten hier gerne weitere Informationen. In der Kapelle liegen ein Pilger- und Besucherbuch, ein Pilgerprospekt mit Wissenswertem über Wöllstein und die Jakobuskapelle und andere Druckstücke auf. WöllsteinWöllstein ist Station im Jakobsweg. Es bietet den Jakobspilgern Verpflegung im Gasthof "Linde" oder Einkaufsmöglichkeiten bei Bäckerei Senger. Außerdem wird dort jedes Jahr Ende Juli das Jakobusfest gefeiert. JakobuskreuzEine Besonderheit weist Wöllstein seit Juli 2002 für Pilger und Kunstfreunde auf. Auf Entwurf des bekannten Pfarrers und Malers Sieger Köder wurde an der Abzweigung des Radwegs am Kapellenweg ein Jakobuskreuz errichtet. Seine Idee zu einem Kreuz aus Eisen, mit der Christus- und Marienfigur, ebenfalls aus Eisen gegossen, knüpft an die Tradition des eisenschaffenden und eisenverarbeitenden Gewerbes in vorindustrieller Zeit in Abtsgmünd an. Vorbild des Kreuzes sind die zahlreichen Jakobuskreuze an den vielen Pilgerwegen. Die Figuren von Christus, der sich dem Besucher zuneigt und ihm eine Hand entgegenstreckt, und Maria, wurden erst jetzt gegossen und im Juli 2003 montiert. Bischof Dr. Gebhard Fürst, der am 28. Juli als Jakobspilger den Weg bis Wöllstein ging, weihte das fertiggestellte Jakobuskreuz. "Hühnerwunder von Santo Domingo de la Calzada"Auf der Südseite der Jakobuskapelle erwartet den Besucher ein weiterer künstlerischer Höhepunkt. Sieger Köder stellt dort in einem großartigen Gemälde das sogenannte "Hühnerwunder von Santo Domingo de la Calzada" dar. Diese Legende wird auf den Pilgerwegen viel erzählt und ist auch in Rothenburg ob der Tauber, in Winnenden und in Überlingen dargestellt. Eine Erklärung befindet sich beim Bild. Noch mehr SehenswürdigkeitenVon der Jakobuskapelle aus führt der Jakobsweg wieder zurück zum Jakobuskreuz und dann links auf dem Radweg und dann über den Bernhardshof - Fischhaus hinauf nach Hohenstadt, wo den Pilger die herrliche barocke Wallfahrtskirche, das Schloss der Grafen Adelmann und der sehenswerte Heckengarten zum Anschauen einladen. Hier bestehen auch Verpflegungsmöglichkeiten. Von Hohenstadt führt der Weg weiter über Börrat - die Klotzhöfe und weiter nach Heuchlingen und Bargau. Abtsgmünd wünscht eine gute Pilgerfahrt.Abstand vom Alltag sucht der Pilger heute. Wer auf seine innere Stimme hört, wird sich bewusst, dass er auf der Erde keine "bleibende Stadt" hat. Die am Pilgerweg liegenden Gemeinden laden zur Begegnung mit den Menschen und Kirchen, mit der Kultur und Landschaft herzlich ein. Mehr NewsIn folgenden Bereichen finden Sie noch mehr Aktuelles und Wissenswertes: Karte JakobuswegDie Karte vom Jakobuspilgerweg als PDF-Datei zum Download Den zum Betrachten notwendigen "Acrobat Reader" können Sie kostenlos downloaden. Weitere InformationenDie Legende berichtet, dass Jakobus der Ältere, einer der Apostel Jesus, in der Kathedrale von Santiago de Compostela, im äußersten Nordwesten von Spanien gelegen, seine letzte Ruhestätte gefunden hat. Das Wegenetz hat sich im Mittelalter in der Art eines vielgestaltigen Geflechts über ganz Europa ausgebreitet hat. Vor allem vom 11. bis zum 16. Jahrhundert haben sich sehr viele Menschen auf diesen extrem beschwerlichen Weg begeben um ein Grab zu besuchen. "Weitere Informationen zum Jakobuspilgerweg finden Sie auf der Hompepage der Kolpingsfamilie Abtsgmünd" BibliothekenHier finden Sie Informationen zu den Bibliotheken Abtsgmünd und Untergrönigen.
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